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Der Arbeitsplatz ist mehr als die Summe seiner Teile |
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Die oft unsystematische additive Gestaltung der einzelnen Komponenten eines Bildschirmarbeitsplatzes führt zu leistungsmindernden und gesundheitsgefährdenden Schnittenstellenproblemen. Es gilt nach wie vor, dass auch der Arbeitsplatz nur so gut ist wie sein schwächstes Glied.
Die Systemergonomie betrachtet den Arbeitsplatz als Ganzes, als Einheit aus gestellter Arbeitsaufgabe, den daran angepassten Arbeitsmitteln, dem Arbeitsumfeld und dem arbeitenden Menschen. Die Systemergonomie zeigt die Schnittstellen auf, an denen die Leistungsverluste entstehen, wie sich diese auswirken und vor allem wie sie beseitigt werden. Ziel ist es, den Entscheidungsträgern zu helfen, ganzheitliche Lösungsansätze und Lösungen zu finden und deren Umsetzung zu forcieren. Denn bessere, d. h. systemergonomisch optimierte Arbeitsbedingungen, steigern die Arbeitszufriedenheit und damit auch Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Bisher nehmen viele Unternehmer bis zu 60% Leistungsverlust in Kauf, obwohl sich mit weniger als 1% der jährlichen Personalkosten diese Verluste wesentlich reduzieren lassen. Systemergonomie als Wirtschaftlichkeitsfaktor.
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