 | Michael Schurr Auf der letzten Orgatec feierte ich 10 Jahre ISG. 1994 war ich der erste freie Mitarbeiter und betreute den Stand. Heute stehe ich dem Ganzen vor und hoffe für Sie und mit Ihnen noch vieles zu bewegen. |
| Erlebnisergonomie
Ergonomie und speziell Systemergonomie darf nicht länger nur etwas für Spezialisten sein. Die Grundgedanken müssen bei jedem Nutzer ankommen. Denn Ergonomie ist machbar ? für jeden. Die Grundzüge sind ganz einfach zu verstehen und Verstehen geht am besten über Erleben. Mit meinem ?erlebnisergonomischen Ansatz? sehe ich mich als Mittler zwischen vorhandenen Nutzungsstrategien, die im privaten Bereich beachtet, im Büro jedoch missachtet werden. So stellt z. B. jeder im Auto den Sitz vor der Fahrt auf seine Größe ein. Beim Bürostuhl passiert das selten oder nie. Doch Überreden hält nicht lange. Erlebtes überzeugt.
Meine Arbeitsschwerpunkte in und mit der ISG
Neben der strategischen Ausrichtung und Vorstandsarbeit sehe ich meinen Arbeitsschwerpunkt im ISG e. V. darin, Innovationen auf Ihren Beitrag fürs Ganze zu beurteilen und die Schnittstellen durch Produkt- und Verhaltensoptimierung zu Nahtstellen zu verknüpfen. Außerdem möchte ich den Grundsatz der Systemergonomie: ?Der Arbeitsplatz ist mehr als die Summe seiner Einzelteile" auf die Organisationen erweitern. So soll aus dem Nach-, Neben- und Gegeneinanderarbeiten ein Miteinander entstehen.
Meine Aufgabe als Vorstand gegenüber den Mitgliedern sehe ich einerseits darin, sie mit ihrem Fachwissen zu vernetzen, die Schnittstellen zu erarbeiten und gemeinsam mögliche Lösungen vorzuschlagen. Andererseits gilt es immer wieder, das oft isolierte Fachwissen mit seinem Beitrag für das ganzheitlich zu sehende Arbeitssystem aufzuarbeiten und systemergonomisch zu bewerten. Als Vorstand vertrete ich den Verein auch in den Institutionen. Hier bin ich kritischer Mahner für die Prioritätensetzung sowie für das Abschneiden von alten und das Entlarven von falschen Zöpfen. Es gilt Effektivität und Effizienz nicht zu vermischen, sondern effizient das Effektive tun. Also die richtige Dinge richtig zu machen, statt nur etwas Falsche richtig zu machen. Innerhalb der Institutionen sehe ich mich auch als Helfer und Brückenschlager, um das Miteinander zu etablieren.
Mein fachlicher Schwerpunkt
Für 2005 habe ich mir als Fachmann für Bewegung die systematische Aufarbeitung und Bewertung der neueren Ansätze zum dynamischen Sitzen, der Sitz-Stehdynamik und dem bewegten Büro vorgenommen. Gleichzeitig gilt mein Augenmerk auf der Bekanntmachung der E-Learning-Programme in dem zur Kofinanzierung des Vereines gedachten ISG-Shops. Besonders in diesem Jahr gilt auch ein wesentlicher Teil meiner Arbeit der Etablierung der interaktiven Sress- und Präventionsanalyse kurz ISP-Analyse www.isp-analyse.de als zentrales Medium einer ursachenorientierten Prävention.
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Erfolg ist, wenn bei aller Arbeit nicht die anderen den Preis zahlen.
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