 | Das Auge ist das wichtigste Informationsorgan. Die Lichtqualität beeinflusst die Funktionen des Auges wie Helligkeitsempfinden, Sehschärfe, Tiefensehen, Farb-wahrnehmung, Adaption und Akkommodation. Die lichttechnischen und ergonomischen Anforderungen verlangen inzwischen Raumbeleuchtungen am Arbeits-platz, die weder blenden noch Reflexe auf Arbeitsmitteln, z. B. Bildschirm, Tastatur und Arbeitsfläche, erzeugen. Zudem sind intelligente Licht-lösungen gefragt, die für die verschiedensten Formen der Büroorganisation problemlos eingesetzt werden können. Am Arbeitsplatz sind Lichtleistung und Lichtqualität exakt auf die individuellen Anforderungen abzustimmen. Die in DIN 5035 und anderen nationalen und internationalen Normen festgelegten Werte für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen können von vielen herkömmlichen Raumleuchten nicht erfüllt werden. |
Welche Belastungsfaktoren herrschen vor: | Falsche Anordnung der Leuchtmittel (Blendung, Reflexion) | | Falsche Beleuchtungsstärke (zu hell, zu dunkel) | | Falsche Beleuchtungsqualität (fehlendes Tageslicht) | | Falsche Lichtfarbe (schlechte Farbwieddergabe) | | zu hohe Leuchtdichteunterschiede im Arbeitsumfeld | | zu geringe Flexibilität bei der Arbeitsplatzumstellung |
Daraus ergeben sich: | Augenprobleme wie Bindhautreizung, Augenjucken, Brennen, trockene Augen | | Kopfschmerzen | | Anstrengung (Stress) | | asthenopische Beschwerden (jede Art von Beschwerden im ganzen Körper) |
Anforderungen an ein geeignetes Lichtmanagement: | Tageslicht als Gesundheitsfaktor nutzen, blendfrei in den Raum lenken und als indirekte Beleuchtung einsetzen | | keine Direktblendung durch Raum- oder Arbeitsplatzleuchten (Einsatz von 2-Komponenten-Beleuchtung) | | keine Reflexblendung sowie gute Kontraste auf der Arbeitsfläche | | sensorgesteuerte Lichtregelung abhängig von den Tageslichtverhältnissen im Raum | | präsenzgesteuerte Beleuchtungseinrichtungen |
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