Sie befinden sich hier:  Startseite > Systemergonomie > Steh-Sitz-Dynamik > Was ist das ? > die Lösung

Hauptmenü
Startseite
Systemergonomie
Über uns
Dienstleistungsprogramm
Kooperationen
Innovative Unternehmen
Termine
Links
Downloads
Presse
Newsletter
- - - - - - -
Kontakt
Impressum
Sitemap
Besucher
Wir hatten bisher
496969
Besucher
Newsletter







Die Lösung heißt Steh-Sitz-Dynamik

Vor- und Nachteile verschiedener Körperhaltungen

Stehen

Stehen bietet gegenüber dem Sitzen den Vorteil freier Beweglichkeit des Mitarbeiters und ermöglicht das Arbeiten in einem räumlich ausgedehnten Arbeitsbereich. Als Nachteile einer dauerhaft stehenden Arbeitsweise sind zusätzliche Belastungen aufgrund statischer Haltearbeit bei längerem gleichförmigem Stehen z.B. im Verkauf oder an Schalter- und Empfangsarbeitplätzen zu nennen.

Sitzen

Sitzen bietet als Vorteil gegenüber dem Stehen eine subjektive physische Entlastung des Mitarbeiters. Nachteile entstehen u.a. aus der verminderten Bewegungsmöglichkeit mit all ihren negativen physischen und psychischen Auswirkungen und dem räumlich engeren Arbeitsbereich.

Dynamischer Wechsel zwischen Stehen und Sitzen (Steh-Sitz-Dynamik)

Der Wechsel zwischen sitzender und stehender Arbeitsweise ist geeignet, den Belastungen durch Bewegungsmangel und einseitigen Körperhaltungen entgegenzuwirken, da im Stehen und Sitzen jeweils andere Muskelgruppen belastet werden.

Steh-Sitz-Dynamik kontra Bewegungsmangel

Das Arbeitsschutzgesetz gibt den entscheidenden Hinweis "Gefahren sind an der Quelle zu bekämpfen". Den negativen Folgen des Bewegungsmangels bei der Büroarbeit kann durch gezielte Bewegungsförderung bei der Arbeit vorgebeugt werden. Da der Mensch einen natürlichen Bewegungsdrang hat, haben die Büromöbelhersteller in den vergangenen Jahren einige Anstrengungen unternommen, um durch eine dynamische Auslegung des Arbeitsstuhles auch den Arbeitsplatz dynamisch zu gestalten. Lange Zeit war das sogenannte "Dynamische Sitzen" Thema Nr. 1. Die einseitige muskuläre Belastung des Menschen im Büro kann durch "Dynamisches Sitzen" jedoch allein nicht ausgeglichen werden. Gefordert wird heute von daher der Schritt vom "Dynamischen Sitzen" zum "Dynamischen Büro".

Vom gesamten Arbeitsplatzkonzept hängt ab, inwieweit sich der Mensch am Arbeitsplatz bewegen kann oder muss.

Der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen (Steh-Sitz-Dynamik) bei der Arbeit ist nachweislich der wirtschaftlichste und effizienteste Weg, um den Folgen des Bewegungsmangels und den damit verbundenen Kosten wirkungsvoll zu begegnen. Die Steh-Sitz-Dynamik entlastet den Rücken, trainiert die Haltungsmuskulatur, verbessert die Atmung, regt Herz/Kreislauf und die Verdauung an und führt zu einem allgemein besseren Wohlbefinden. Körper und Geist werden aktiviert.

Steh-Sitz-Dynamik hat neben der körperlichen auch eine psychische Dimension. Durch regelmäßige Bewegung weiten sich die Gedanken, die geistige Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft wird erhöht, ebenso wie die Stresstoleranz (Abbau von Stresshormonen durch Bewegung) - Stressfolgen werden im wahrsten Sinn des Wortes physisch abgebaut (Quelle: Prof. Peters). Im Stehen ist der Mensch wacher, konzentrierter und reaktionsschneller, um 5 bis 20 % wie wissenschaftliche Studien (Quelle: Prof. Vercruyssen) beweisen.

Also lieber Stehen statt Sitzen?

Auch längeres Stehen verursacht Beschwerden, daher ist das Ziel der häufige Wechsel der Körperhaltungen. Mal sitzen, mal stehen - so kommt Bewegung, ja Steh-Sitz-Dynamik in den Büroalltag. Dies ist auch das Resumé von Dr. Wilke von der Universität Ulm, der neue Messungen des Bandscheibeninnendrucks vornahm: "Die Bandscheibe ist von der Natur dazu ausgelegt, belastet und bewegt zu werden". "Aus diesem Grund unterstützen wir die Empfehlung für das dynamische Sitzen sowie den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen...".
Allgemein gelten dabei folgende Grundsätze:

Häufiges, kurzzeitiges Aufstehen ist günstiger, als lange Stehphasen.

Die einzelnen Stehphasen sollen nicht länger als 20 Minuten sein.

Statische Haltungen sollen beim Sitzen wie beim Stehen vermieden werden.

Wer pro Stunde 2 bis 4 Haltungswechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen erreicht, kann den Folgen des Bewegungsmangels wirksam vorbeugen und bestehende Beschwerden lindern.

Wie kann die Steh-Sitz-Dynamik im Büro erreicht werden?

durch Verhaltenstraining und Aufklärung der Mitarbeiter, damit jede Möglichkeit zum Haltungswechsel genützt wird (Verhaltensprävention)
durch Mitwirkung und Eigenverantwortung des Mitarbeiters, indem eine individuelle Arbeitsstrategie und eine persönliche Disziplin zur Steh-Sitz-Dynamik entwickelt wird: Veränderung der Arbeitsabläufe zugunsten mehr Bewegung z. B. Telefonieren, Lesen, Schreiben, Kurzbesprechungen etc. grundsätzlich im Stehen (Arbeitsorganisation)
durch die Ergänzung des Arbeitsplatzes mit Arbeitsflächen, die ein Arbeiten im Stehen ermöglichen (Verhältnisprävention)