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Blend- und Wärmeschutz und Ergonomie |
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Der Computer am Arbeitsplatz ist zum täglichen Arbeitswerkzeug geworden. Neuartige Bürokonzeptionen, Empfangshallen in öffentlichen Einrichtungen sowie Kundenhallen in Bankgebäuden weisen sehr oft schmale und hohe Fensterfronten auf. Dies schafft in den Gebäuden eine einladende und offene Atmosphäre, vor allem wenn die Glasfläche unmittelbar über der Fußbodenfläche beginnt. Störend wirken sich diese Fensterflächen auf dahinter angeordnete Bildschirmarbeitsplätze aus, wo sie zu starken Blendungen führen können. Dies führt zu einer immer größer werdenden Belastung der Augen. Kontrast-blendung mit der daraus resultierenden permanenten Hell-/Dunkel-Adaption und Spiegelungen durch helle Fensterflächen führen zu Kopfschmerzen und ggf. zu langfristigen Augenschäden. Weiterhin kommt es in den Räumen, bedingt durch eine zu starke Sonneneinstrahlung, zu hoher Wärmeentwicklung. Sonnenschutzeinrichtungen können Abhilfe schaffen. Viele herkömmliche Sonnenschutzeinrichtungen sind problematisch oder führen nicht zum gewünschten Ziel: | häufig wird das Licht einfach ausgesperrt (z. B. Jalousie), | | der Sonnenschutz kann bei Wind nicht eingesetzt werden (z. B. außenliegende Rollos), | | die freie Sicht nach außen ist nicht gegeben (z. B. Lamellenvorhänge, Jalousien) oder | | der Raum muss permanent künstlich erhellt werden (z. B. abgedunkelte Fenster). |
Lösungen sehen folgendermaßen aus: 
| Der Licht- und Hitzeschutz darf nicht die gesamte Fensterfront gleichzeitig verdunkeln, sondern muss separat pro Arbeitsplatz einsetzbar sein. | | Einsatz von Tageslichtlenkungssysteme oder geeignete Rollos die von unten nach oben laufen, damit die fensternahen Arbeitsplätze beschattet werden können, die Raumtiefe aber mit Tageslicht erhellt bleiben kann. |
Dabei müssen folgende Faktoren erfüllt werden: | Das Tageslicht muss derart gefiltert sein, dass die empfohlenen Beleuchtungsstärken und zulässigen. | | Kontrastverteilungen am Bildschirmarbeitsplatz erreicht werden. | | Jedes Fenster muss separat und stufenlos einstellbar beschattet werden. | | Lichtlenkung im oberen Fensterbereich zur Umlenkung direkter Blendung in indirektes, blendfreies Licht | | Wärmeabstrahlung nach außen reflektieren | | freie Durchsicht nach außen ermöglichen | | bei Neubauten auch direkt ins Fenster integrierbar sein |
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